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Freefight / MMA
Gemischte Kampfkünste oder kurz MMA (Mixed martial arts; deutsch: vermischte Kampfkünste) ist eine Mischung aus verschiedenen Kampfsporten oder auch Kampfkünsten, die von einem Kämpfer kombiniert werden. MMA ist ein hybrider Vollkontaktwettkampfsport. Die Bezeichnung MMA wird zumeist im englischen Sprachraum verwendet, in Deutschland, Frankreich und Osteuropa sind auch die Bezeichnungen Free Fight oder Mixed Fight verbreitet. Alle diese Begriffe beschreiben den selben Kampfsport.

Die früher für MMA geläufigen Bezeichnungen „No Holds Barred“ Fighting (NHB) (zu Deutsch: „kein Griff verboten“) und Vale tudo (Portugiesisch „alles erlaubt“) werden aufgrund des heutigen formalisierten Regelsystems und dem Verbot bestimmter Techniken als nicht mehr treffend angesehen. Bei diesem in Deutschland noch sehr jungen Sport werden alle Kampfdistanzen, das Treten, Schlagen, Clinchen, Werfen und der Bodenkampf in einem Vollkontaktsport mit möglichst wenig Beschränkungen durch Regeln vereint. Die Disziplin ist dem Straßenkampf sehr ähnlich. Ziel des MMA ist es, den Gegner in einem Kampf zu besiegen, bis er durch Abklopfen aufgibt, K.O. geht (ohnmächtig wird) oder der Schiedsrichter den Kampf abbricht. Das Training ist sehr umfangreich und fordert vom Trainierenden ein hohes Engagement. Die Wettkämpfe sind gestaffelt vom „Newcomer“ (Anfänger) bis hin zu Kämpfen im Rahmen von Galas. Aufgrund der umfangreichen Anforderungen an den Sportler ist eine hohe Trainingsmotivation und -teilnahme Voraussetzung für die Teilnahme am Free Fight.

  Im Laufe der letzten 30 Jahre haben sich professionelle MMA Veranstaltungen als feste Größe im Kampfsport etablieren können. Die bekanntesten und professionellsten Veranstaltungen sind heute das „PRIDE FC“ in Japan und das UFC (Ultimate Fighting Championship) in den USA. Während beim „Pride FC“ im Box-Ring gekämpft wird ist die Kämpffläche beim UFC ein Oktagon (Achteck). Anstelle von Ringseilen wird die Kampffläche beim UFC durch einen Maschendrahtzaun begrenzt. Der Zaun beim Käfigkampf soll die Kämpfer davor schützen von der Kampffläche zu fallen und Mattenflucht verhindern. Verschiedenen Regeln senken bei beiden Veranstaltungen die Verletzungsgefahr. So sind z. B. sogenannte Headbutts (Kopfstöße) nicht mehr erlaubt. Es wird mit dünnen, an den Fingern offenen Handschuhen gekämpft. Diese speziellen Handschuhe dienen aber in erster Linie dazu, sich selber zu schützen und nicht den Gegner. Daher ist die Bezeichnung „Faustschützer“ treffender.
 
 
 
Kampfsport Nuernberg
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